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Vom starken Arm des Herrchens aus, beäugt das Streifehörchen seinen Stall. Auch wenn er, sobald sich ihm die Gelegenheit geboten hat, aus dem Stall ausgebrochen ist, also zum Beispiel beim tägliches Wasserwechsel, so ist er doch nach etwa einer halben Stunde wieder freiwillig in die Foliere zurückgekehrt. Ich habe es "brav" genannt, manche einfach "dumm". Keine Ahnung, wer recht hat (-:

Aus der Hand schmeckts doch immer noch am besten! Solche Spielchen machen mir und dem Horn viel Spaß - der Kampf um die Nuss. Wenn man das jedoch zulange treibt, und man die Vorwarnzeichen nicht berücksichtigt (energisches wegschieben der Finger), dann kann es durchaus passieren, dass Mr. Rudi nicht nur in die Nuss beißt. Mein 2. Streifenhörchen, der Charly, hat da nicht lange gezögert, neja, er hat auch gerne mal ohne Grund zugebissen, und zwar so, dass Blut geflossen ist. Angeblich ein Verhalten, dass bei machen im Herbst auftritt, eine Zeit, in der es darum geht, genug Nahrung für den Winter zu sammeln. Leider habe ich nicht mehr herausgefunden, ob sich das Verhalten legt, weil er zuvor gestorben ist. Eine der Lieblingsbeschäftigung von Charly war es wohl, in den Pulloverärmel zu schlüpfen *inerinnerungenschwelg*.
Neja, es hat jedenfalls ungefähr so lange gedauert, dass ich meine Angst, die ich bedingt durch Charlys Beißerein etwas hatte, vor Rudi verloren habe, wie er seine Angst vor mir verloren hat. Wobei man sagen muss, dass es viel Arbeit ist, ein Streifenhörchen handzahm zu bekommen. Am besten geht das mit Futter als Lockmittel.

Außerhalb des Käfigs denkt Rudi meist entweder ans Futtern, oder an eine Suche nach einem Nest. Er hätte manchmal viellieber in diesem Regal geschlafen, er hat teilweise Nistmaterial aus dem Käfig in das Regal hier transportiert - In den Backen, bzw. nur im Maul, versteht sich.

Dies hier ist mal ein kleiner Teil von dem, was ein Streifenhörchen alles so in sein Nest transportiert....

Es kann durchaus passieren, dass sich ein Streifenhörnchen das Bein als Futterplatz heraus sucht.

Wenn wir schon beim Futtern sind... Neben Obst, Nüssen und Samen steht Grünzeug auf dem Speiseplan. Das hier ist angesähtes Katzengras. Aber im Gegensatz zu den Menschen frisst es es... ;-)
 
Das hier ist vermutlich das süßeste Bild, dass ich von ihm habe!

Ach ja: Körperpflege ist auch ganz wichtig für die kleinen Kerlchen. Das sind zwei Bilder von ihm, wie er auf dem Monitor sitzt, aber zu dem Zeitpunkt spielt er nicht, wie ihr vielleicht angenommen hättet, Sudden-Impact. Der Ärmste wartet, genauso wie ich, auf den ersten Release :-)

Wird der Stall saubergemacht, muss er meistens in einen alten Vogelkäfig. Das passt ihm zwar nicht so ganz, aber nach einiger Zeit des wilden Herumgehupfe beruhigt er sich, und kümmert sich darum, dass die Nüsse, die ich ihm mit hineinlege, nicht verrotten.

A propos Vogelstall. Mein Bruder hat einen Vogel... neja, inzwischen sind es zwei (Weil's sich hier ergibt: Grüße an Nicki und Susi!). Und die freuen sich immer, wenn sie sich sehen. Neja, näher lassen wir die nicht zusammen, aber so auf die Entfernung jedenfalls mögen sie sich.

So, das hier ist der Stall. So ein Stall kann für sein Hörchen nie groß genug sein, aber größer geht es nun wirklich nicht, nunja, nicht in meinem Zimmer. Hier stand die Foliere noch in meinem Zimmer, inzwischen steht sie im Wohnzimmer, da wir eine Verbindung zwischen ihm und meinem Dauerschnupfe vermutet haben. Neja, Rudi weg, Schnupfen weg, obwohl Allergietests negativ ausgefallen sind. Neja, in der Zeit war der Schnupfen sowieso am Abklingen, also ist eine Kausalität zwischen Rudi und verstopfter Nase nicht unbedingt der Fall. Trotzdem bleibt er zur zunächst im Wohnzimmer.
 
Was, ihr glaubt nicht an den Weihnachtsmann? Nunja, wie wir inzwischen wissen, ist es Rudi, der die Geschenke zu den artigen Kindern bringt, und den bösen Kindern Mannieren beibringt!
 
Ich hoffe, ihr hattet Spaß, und dass euch die Bilder gefallen haben!